Liebe Fußball-Fans, liebe HAZ-Online-Leser,
die Nachricht vom Tode des Nationaltorhüters und 96-Kapitäns Robert Enke hat große Trauer ausgelöst. Obwohl uns der Verlust in Erschütterung hinterlässt, tut es doch gut, Worte gegen Sprachlosigkeit zu finden.
Mehr als 2700 Menschen haben in unserem virtuellen Kondolenzbuch ihre persönlichen Beileidsbekundungen hinterlassen.


Ich habe über Weihnachten SEIN Buch gelesen.
Die Kapitel über seine letzten Wochen vor der Selbsttötung sind sehr anschaulich und bedrückend. Es kommt sehr deutlich zum Ausdruck, was “unser” Robert und sein persönliches Umfeld mitgemacht haben.
Beim Lesen ertappte ich mich mehrfach bei der Frage, wie ich als Angehöriger gehandelt hätte. Ich kann diese Frage nicht beantworten.
Das Buch seines Freundes hat mir aber deutlich gemacht, dass für ihn die Selbsttötung eine Befreiung gewesen war.
Robert, Danke für Alles, was Du für uns Fans von Hannover 96 geleistet hast.
Dafür können und werden wir Dich nie vergessen.
ich dENKE an Dich……auch in 2011
ff
frohe weihnachten robbie & lara
Hallo an alle und besonders Hallo an Frau Enke,
es ist schon eine Zeit vergangen und mich schockt es immer noch was Herr Enke getan hat.
Meine Biographie: 1996 starb meine kleine Tochter, 1998 brachte sich mein Mann um. Er war Depressiv und legte sich unter den Zug. Ich musste unfreiwillig zuschauen wie er starb bzw. wie er auseinandergerissen wurde. Ich erlitt einen wahnsinnigen Schock. Mittlerweile habe ich es gut verkraftet, aber die Bilder sind immer in meinem Kopf. Besonders der 06.01. ist jedes Jahr ein heftiger Tag, da er sich da das Leben nahm. Ich dachte auch immer, Liebe , Zeit und Geduld könnte diese Krankheit heilen. Das war aber nicht so. Mittlerweile bin ich zeitweise sehr wütend auf ihn weil er es erstens getan hat und mich im Stich gelassen hat und das zweite ist, weil ich seinen Zugsuizid mitanschauen musste. Diese Bilder sind scheuslich und furchtbar. Ich kann Frau Enke sehr nachempfinden was sie durchmacht und wie sie kämpft. Ich muss es mit meiner Erinnerung jeden Tag.
Liebe Grüsse von einem Depressionsopfer das noch lebt.
Wenn ein Mensch das Gefühl hat,
jegliches Leben wird ihm ausgehaucht,
so ist die Frage nach dem “Warum?”
zu gross für eine Antwort!
Lieber Robert!,
sehr viel denke ich an dich in meinem Nachempfinden für dich!
Von ganzem Herzen hoffe ich für dich,
Du bist dort,
wo Du frei sein kannst im Denken und Fühlen …
dort, wo du sein möchtest …
… in einem anderen, schöneren Leben!
Lara
Sicher freust du dich da oben im Moment…deine Mannschaft!…einfach unfassbar:-)
Aber du fehlst Robert – immer.
An all die, denen es nicht so gut geht – das ist für euch.
Weil Deine Augen so voll Trauer sind,
Und Deine Stirn so schwer ist von Gedanken,
Lass mich Dich trösten, so wie man ein Kind
In Schlaf einsingt, wenn letzte Sterne sanken.
Die Sonne ruf ich an, das Meer, den Wind,
Dir ihren hellsten Sonnentag zu schenken,
Den schönsten Traum auf Dich herabzusenken,
Weil Deine Nächte so voll Wolken sind.
(Mascha Kaleko)
Robert Enke , Warum hast du dir nicht helfen lassen ? Deine Familie , deine Angehörigen , deine Freunde , dein Psychologe , deine Mannschaft , und deine Fans von Hannover 96 haben dir versucht zu helfen aber jede Hilfe hast du abgelehnt ! Hättest du dir von diesen Personen helfen lassen wärst du jetzt vieleicht noch am Leben ! Aber du hast dich anders entschieden du hast den Weg des Selbstmord gewählt ! Was uns in ein tiefes Loch fallen ließ ! Und was soll deine Frau Teresa eurer gemeinsamen Adoptivtochter Leila erzählen wenn sie groß ist und nach dir fragt ? Soll sie ihr etwa erzählen der Papa hat sich umgebracht ? Wie hast du dir da bloß grausames ausgemalt ? Aber irgend wie werden wir das schaffen und für deine Frau und dein Kind da sein ! Versprochen !!! Robert Enke Ruhe in Frieden von Anna-Lena von Roon
Liebe Frau Enke , Liebe Familie Enke , Liebe Angehörigen von Famile Enke ,Liebe Freunde von Familie Enke , und insbesondere Liebe Hannover 96 Mannschaft mir ging der Selbstmord von meinem größten Idol Robert Enke genauso nah wie ihnen ! Plötzlich veränderte sich alles ! Die Welt stand wie still ! Wir alle fielen in ein tiefes Loch ! Doch durch unseren Zusammenhalt kamen wir dort wieder gemeinsam raus ! Gingen gemeinsam zur Trauerfeier , trugen unseren Kapitän Robert Enke ein letztes mal aus seinem Stadion und benannten eine Straße nach ihm ! Und das gab mir wieder neuen Lebensmut und neue Hoffnung und dafür möchte ich mich bedanken ohne euch hätte ich das nie geschafft ! Von Anna-Lena von Roon
Liebe Frau Enke , Die letzten 3 Jahre waren für sie und ihre Familie bestimmt unendlich schwer ! Ich kann mir vorstellen was sie gerade durch machen doch glauben sie mir irgend wann vergeht diese Zeit ! Das heißt nicht das sie das vergessen sollen was passiert ist ! Was ich damit meine ist : Das die Trauer weniger wird und sie wieder langsam sowie wir 96 Fans und die 96 Mannschaft wieder nach vorne gucken können zumindestens sollten sie das versuchen denn ihre Adoptivtochter Leila braucht sie jetzt ! Geben sie ihr die ganze Kraft die sie braucht ! Versuchen sie mit Leila dort einen Neuanfang zu machen wo sie am besten an nichts erinnert werden ! Denn dann sehen sie das Leben wieder Positiver ! Von Anna-Lena von Roon
Robert du fehlst mir immwer noch sehr. Du wirst für immer in meinem Herzen bleiben. Du wirst für mich immer die Nummer 1 bleiben. Fromlöowitz ist nicht andeutend so gut wie du. Du warst der beste Torhüter für mich. Werde dich nied vergessen.
Robert, habe dich nicht vergessen.
die zeit lässt sich nicht zurückdrehen. mir geht der tod robert enkes sehr, sehr nahe. in dem nun veröffentlichten buch über das leben von robert enke wird die tragik noch einmal sehr deutlich. die qualen, die er ausgehalten hat, insbesondere die einsamkeit, in der sich ein mensch mit depressionen befindet, obwohl sich sorgende , liebende menschen um ihn sind.
aus eigener erfahrung kenne ich diese schlimmen gefühle. die unbehandelt noch zu oft in den tod führen.
ein gefühl der tiefen tauer und der ohnmacht ist in mir, bei dem gedanken an robert enke. mein großes mitgefühl gilt insbesondere frau teresa enke.
sylvia birkner
heute vor einem Jahr bist du Beerdigt worden
Alle Menschen,
der Freitod Robert Enkes hat mich sehr berührt. In einer Zeit, in einer zwischenmenschlich zunehmend kälter werdenden Gesellschaft. Umso mehr freut mich die rege Anteile mit gleichzeitiger Thematisierung der Krankheit “Depression”. Ich habe selbst darunter gelitten. Ich habe in dieser für mich schwierigen Zeit so gut wie keine Beachtung bei meinen Mitmenschen gefunden, aber viel Ablehnung als Mensch. Diese aufgezwungene Isolation in meiner schweren Zeit war hart für mich.
Ich wünsche allen Menschen auf unserer Erde mehr vorurteilsfreies Verständis für einander. Ein solches Verhalten würde meines Erachtens viele Konflikte mit Anderen – und im Großen bestimmt einige Konflikte unter Nationen schlichten helfen.
Robert Enke – Du hast viel für uns getan!
G. Stindt
Lieber Robert…
Wie viele von meinen Freunden und Bekannten wissen, verlor ich mit dir nicht nur mein Idol, sondern auch einen sehr guten Freund.
Du warst der Einzige, der von meinen Depressionen wusste und du warst immer für mich da. Dank dir, habe ich endlich einen Therapieplatz, ich lasse mir endlich helfen. Du sagtest immer: Du schaffst es, du wirst gesund! Und du hattest Recht, lieber Freund. Aber ich mache das nicht nur für mich, sondern auch für dich und ich hoffe, du schaust von oben herab und bist stolz auf mich.
Es grüßt dich von Herzen
Deine Vany
LIEBER ROBERT,meine tochter und ich vermissen dich so sehr wir hoffen das du bei deiner tochter bist du lebst in unseren herzen weiter
robert ruhe in frieden du fehlst uns warum musste es so kommen hoffe du bist jetzt bei deiner tochter.
Lieber Robert,
es ist immer noch sehr traurig, dass du nicht mehr da bist.
Als ich heute ein Foto von dir mit einem jungen Fan gesehen habe, hatte ich fast Tränen in den Augen. Deine unglaublich nette, zuvorkommende und ehrliche Art sah ich in deinen Augen.
Wir vermissen dich!
Liebe Teresa,
ein Jahr ist vergangen, der Schmerz und die Trauer sind geblieben. Ich sehe immer noch, wie Robert vor dem Spiel in Richtung Nordkurve geht, aus seiner Flasche trinkt und den Fans applaudiert, immer gleich, immer verlässlich, immer so zuversichtlich. So wirkte es zumindest. Robert war “das Herz unseres Lieblingsvereins” und wird es auch immer bleiben.
Ihnen, liebe Teresa, wünsche ich viel Kraft und Zuversicht im Leben, damit sie die vielen schönen Momente, die Kinder bescheren, genießen können und Fröhlichkeit wieder in Ihr Haus einkehrt.
Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen. Was mir aber nicht in den Kopf will, dass Herr Enke mit dieser sinnlosen Tat nicht nur sich getötet hat. Wer fragt denn bitte, was mit dem Lokführer ist. Wie geht es ihm, heute, ein Jahr danach. Das interessiert wahrscheinlich keinen. Und das macht mich wütend.
Robert Enke ist unvergessen, und ich vermisse ihn noch immer im Tor von 96.
Meine Familie und ich denken heute ganz besonders an ihn und an Teresa.
Du fehlst ! Als DER Sportler bei Hannover 96. Deine Frau war bei Dir und hat Dir immer geholfen. Sie vermißt Dich bestimmt über alles und war sehr tapfer. Mit traurigen Gedanken an Dich und der Hoffnung, daß auch der Lokführer diese Situation bewältigen kann.
Holger
ich bin Traurig
Aber wenn er nicht mehr leiden muss denn ist es gut.
Jezt sieht er von oben was Hanover96 und rest fußball deutschland.
ich bin 14 Jahre und es beegt mich sehr.
Heute hat er sich entschlossen seinem Leben ein Ende zu setzen…. Ich kann es auch ein jahr nach seinem Tod noch nicht fassen… Wir sollten etwas daraus lernen und ihn niemals vergessen!
…die vier enkes haben in jedem 96 Herz für immer einen festen Platz……wir werden dich nie vergessen
“Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach Ihrem Erlöschen!!”
Morgen ist es ein Jahr her! Irgendwie kann man es immer noch nicht fassen:-(
RIP Robert! Wir werden dich nicht vergessen
Mich macht betroffen, mit welch großen Worten und Gesten nach Herrn Enkes Tod Betroffenheit und Trauer ausgedrückt wurden und wie wenig sich in Wirklichkeit im deutschen Profifußball verändert hat. Ich glaube keinem, der ein Jahr nach dieser Tragödie behauptet, ein Fußballer könne heute zugeben, dass er an Depressionen leide. Die Medien, aber auch viele der sogenannten Fans würden ihn verfolgen, befragen, quälen. Am Ende bliebe nur Rücktritt oder Ende der Karriere. Der Profifußballer bleibt – wie alle anderen Leistungssportler – ein Gladiator.
Robert Enke – um diesen Menschen wirklich trauern können nur die, die ihn als Menschen privat kannten. Ihnen gilt weiterhin mein Mitgefühl.
bald ist es ein Jahr..
ich denke immer noch jeden tag an euch…
Was ist der Sinn unseres Seins? Manchmal überkommt ein der nicht unbegründete Verdacht, wir könnten Teil eines großen Experiments mit ungewissem Ausgang sein.
Das Unerträgliche am Leben ist, dass nichts unerträglich ist.
R.I.P.